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Zurück in den Busch – durch die Kalahari nach Mabuasehube

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Zurück in den Busch – durch die Kalahari nach Mabuasehube Nach zwei erholsamen Nächten mit richtigem Bett und Dusche in Maun hieß es für uns wieder: ab in den Busch! Oder besser gesagt: rein in die endlosen Weiten der Kalahari. Die Kalahari – das klingt nach Sand, Hitze und Einsamkeit. Und genau das ist es auch. Diese riesige Halbwüste erstreckt sich über Botswana, Namibia und Südafrika und ist geprägt von roten Dünen, Dornenbüschen, trockenem Grasland und einer erstaunlichen Tierwelt, die sich perfekt an die kargen Bedingungen angepasst hat. Kein Ort für schwache Nerven – aber einer, der die Seele weitet. Und mit etwas einlesen doch ganz gut zu bereisen.  Unser Weg führte uns zunächst Richtung Ghanzi, wo wir wegen des Veterinärzauns, welcher einige Kilometer unter Maun kommt, noch schnell einen Stopp beim Metzger und Supermarkt einlegen mussten – Frischfleisch darf aus seuchentechnischen Gründen nicht einfach über die Grenze dieser Zonen transportiert werden. Ghanzi selbst ist ein...

Vom Moremi Nationalpark nach Maun

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Vom Moremi Nationalpark nach Maun – Brücken, Tiefsand und ein Hauch von Luxus Nach den wirklich wunderschönen Tagen in Khwai auf der Mbudi Campsite hieß es Abschied nehmen. Unser nächstes Ziel: der Moremi Nationalpark. Und wie so oft in Botswana bedeutete das erstmal wieder: Nationalparkgebühr bbezahlen. 25 Euro pro Tag lässt sich das DWNP (Department of Wildlife and National Parks) das Erlebnis kosten – pro Person, versteht sich. Wir fuhren durch das North Gate in den Park hinein, mit dem Ziel Third Bridge. Eigentlich führt eine direkte Route über Xakanaxa dorthin. Leider war diese jedoch seit Wochen gesperrt – Grund: Die sogenannte Fourth Bridge war kaputt und nicht passierbar. Auch einen offiziellen Umweg gab es nicht. Also blieb uns nichts anderes übrig, als einen riesigen Bogen zu fahren: über 50 Kilometer nach Süden, nur um dann wieder gen Norden abzubiegen. Das Ganze wäre halb so wild, wenn die Straßen nicht größtenteils aus tiefem Sand bestehen würden. Eine ziemliche Herausford...

Khwai-Konzession: Elefanten, Hyänen und Mokoro-Tour

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Nachdem wir dem Reifen also wieder etwas Luft zugetan hatten, hieß es: weiter Richtung Norden. Unser Ziel war die Khwai-Konzession – ein Gebiet, das man ohne Übertreibung als eines der landschaftlich reizvollsten und tierreichsten im ganzen Land bezeichnen kann?! Für drei Tage ließen wir uns auf der sehr, sehr schönen Mbudi Campsite (Nummer 1) nieder. Was für ein Ort! Direkt am Fluss gelegen, mit Aussicht auf dichte Ufervegetation, durch die immer wieder Elefanten und Wasserböcke schlendern. Krokodile gibt es zum Glück nur am Khwai. Der Mbudi ist für sie mit ca. einem Meter Tiefe nicht tief genug. Ein kleine Nilpferdfamilie grunzt nachts in der Bucht nebenan, und morgens gleiten Mokoros mit freundlichen Guides vorbei, die ihre Gäste lautlos zu Touren abholen. Aber bis dahin war noch etwas Weg – und ein Zwischenstopp an der bekannten Brücke über den Khwai. Dort kam es dann zum ersten etwas größeren Streit mit Maja - Grund vergessen. Ja, auch das gehört dazu, wenn man tagein, tagaus auf ...

Von Maun ins Herz des Buschs

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 🚙 Von Maun ins Herz des Buschs: Unsere Nacht auf der Mankwe Campsite Nach einer angenehmen Nacht im Planet Baobab machten wir uns frühmorgens auf den Weg Richtung Maun. Dort stand der Fahrzeugtausch mit Africamper an – in der New Mall, einem Einkaufszentrum am Stadtrand. Alles klappte pünktlich, doch kurz vor Abfahrt entdeckte ich eine Schraube im Hinterreifen des neuen Wagens. Oh nein. Also rausgedreht, Wasser drüber, gehofft – und tatsächlich: keine sichtbaren Luftblasen. Also wagten wir die Weiterfahrt. Unser Ziel: das Mankwe Tented Retreat, oder genauer gesagt: eine der (ich glaube) neuen, abgelegenen Campsites, die zum Retreat gehören. So ganz klar ist es nicht. 🌿 Campsite: Abgeschieden, wild und wunderschön Sei es drum. Die Campsites liegen nicht direkt am Haupthaus, sondern weit draußen im Busch – fast schon für sich allein. Keine anderen Camper, keine Zivilisation. Nur Natur, Ruhe, Vogelstimmen, und gelegentlich das Rascheln im Unterholz. Jede Site ist großzügig angelegt...

Fahrzeugtausch statt Savuti-Abenteuer

Unerwartete Wendung – Fahrzeugtausch statt Savuti-Abenteuer Schon am Abend in der Chobe Safari Lodge war uns klar: Mit diesem Fahrzeug würden wir nicht weiterkommen. Denn eine schnelle Reparatur war in Kasane nicht möglich. Zum Glück hatte Africamper ein identisches Modell im Depot – einsatzbereit, allerdings in Windhoek, also über 1.000 Kilometer entfernt. Ein Transport nach Kasane hätte zu lange gedauert – wir hätten unsere bereits gebuchten Campsites in Savuti nicht rechtzeitig erreicht. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht: 128 US-Dollar pro Nacht hatten wir für Savuti bezahlt, und wir hatten uns riesig auf diese abgelegene Region im Herzen des Chobe-Nationalparks gefreut. Doch der Zeitplan war nun komplett aus dem Gleichgewicht geraten. Schweren Herzens beschlossen wir, das Ersatzfahrzeug in Maun zu übernehmen. Das bedeutete: Zurück über die Teerstraße – erst nach Nata, dann über Gweta bis nach Maun. Ein Umweg von mehreren hundert Kilometern – verbunden mit Frust und dem Gefühl,...

Chobe Nationalpark und das Auto

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Ein entspannter Tag in Kasane Nach unserer zweiten Nacht auf dem Campingplatz der Chobe Safari Lodge hatten wir eigentlich geplant, vormittags in den Chobe Nationalpark zu fahren. Die klassische Game Drive-Tour, wie man sie eben macht. Für den Nachmittag war ohnehin schon eine dreistündige Sundowner-Bootsfahrt gebucht. Aber – wie das manchmal so ist – wir haben spontan umgeplant und beschlossen, einfach mal einen lässigen Tag einzulegen. Kein Stress, kein Zeitdruck. Nur wir, ein bisschen Stadt, ein bisschen Pool. Leonie und ich machten uns also am Vormittag zu Fuß auf den Weg Richtung Supermarkt. Ein Spaziergang, der länger dauerte als gedacht – fast 1,5 Stunden waren wir unterwegs. Zum Glück gab es entlang der Straße immer wieder kleine Stände mit Souvenirs, die Leonie natürlich genau unter die Lupe nahm. Die Händler waren – wie bisher überall in Botswana – extrem freundlich, nie aufdringlich, eher interessiert. Ein kurzes Lächeln, ein nettes Wort, und schon war man im Gespräch. Zurüc...

Elefanten mit Vorfahrt & Gischt im Gesicht

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🐘 Botswana, Tag Irgendwas: Elefanten mit Vorfahrt & Gischt im Gesicht Am nächsten Morgen packten wir unsere Siebensachen (und mindestens drei Dinge, die wir garantiert nicht brauchen, aber immer mitschleppen) und machten uns auf den Weg nach Kasane. Drei Nächte wollten wir dort bleiben – genauer gesagt in der Chobe Safari Lodge, die uns schon im Vorfeld empfohlen wurde: Lodge mit Stil, Campingplatz mit Charme, und die Nilpferde quasi als Nachbarn? Die Fahrt verlief angenehm über die gut ausgebaute Asphaltstraße – ja, sowas gibt’s hier! Aber Achtung: Tiere haben Vorfahrt. Plötzlich – zack! – stand da eine komplette Elefantenfamilie auf der Straße. Mama, Papa, drei Kleine und noch ein paar entfernte Verwandte, alle quer verteilt wie beim Familienspaziergang im Park. Wir hielten respektvoll an, machten große Augen und kleine Fotos. Ein völlig normaler Verkehrsstopp in Botswana. 🏙️ Willkommen in Kasane Nach der tierischen Verzögerung rollten wir schließlich in Kasane ein. Nochmal sch...