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Es werden Posts vom Juli, 2025 angezeigt.

Elefanten mit Vorfahrt & Gischt im Gesicht

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🐘 Botswana, Tag Irgendwas: Elefanten mit Vorfahrt & Gischt im Gesicht Am nächsten Morgen packten wir unsere Siebensachen (und mindestens drei Dinge, die wir garantiert nicht brauchen, aber immer mitschleppen) und machten uns auf den Weg nach Kasane. Drei Nächte wollten wir dort bleiben – genauer gesagt in der Chobe Safari Lodge, die uns schon im Vorfeld empfohlen wurde: Lodge mit Stil, Campingplatz mit Charme, und die Nilpferde quasi als Nachbarn? Die Fahrt verlief angenehm über die gut ausgebaute Asphaltstraße – ja, sowas gibt’s hier! Aber Achtung: Tiere haben Vorfahrt. Plötzlich – zack! – stand da eine komplette Elefantenfamilie auf der Straße. Mama, Papa, drei Kleine und noch ein paar entfernte Verwandte, alle quer verteilt wie beim Familienspaziergang im Park. Wir hielten respektvoll an, machten große Augen und kleine Fotos. Ein völlig normaler Verkehrsstopp in Botswana. 🏙️ Willkommen in Kasane Nach der tierischen Verzögerung rollten wir schließlich in Kasane ein. Nochmal sch...

Elefanten hautnah

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Elefanten hautnah – zwei schöne Tage in der Elephant Sands Lodge Nach den staubigen Pistenkilometern und einer ordentlichen Portion Abenteuerlust erreichten wir, wie beschrieben, am Nachmittag die Elephant Sands Safari & Camping Lodge – ein ganz besonderer Ort mitten in der Wildnis Botswanas. Diese Lodge ist vor allem für eines bekannt: Elefanten, die völlig frei und ungezwungen direkt durch das Camp spazieren, vorbei an Zelten, Chalets und auch am Restaurant. Kein Zaun, keine Distanz – pure Wildnis. Ok, ein paar sogenannte "Spikes" gibt es schon. Sonst würden die Dickhäuter die Toiletten stürmen oder ähnliches. Daher sind diese Einrichtungen, sagen wir es mal so: geschützt.  Die Lodge liegt nördlich von Nata, strategisch gut gelegen auf dem Weg zwischen Kasane und Gaborone bzw. Maun. Genau das macht sie auch zu einem beliebten Zwischenstopp für viele größere Safarigruppen, die in diesen typischen Overland-Trucks unterwegs sind. An manchen Tagen kann es deshalb – besonder...

Kubu Island

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Kubu Island – Sterne, Steine und die unendliche Salzpfanne Der nächtliche Übeltäter, der sich in der vergangenen Nacht an unserem Mülleimer zu schaffen gemacht hat, konnte dank der Wildtierkamera endlich entlarvt werden. Nach fachkundiger Sichtung der Bilder handelte es sich – Trommelwirbel – nur um einen Hund! Wir mussten lachen. Also doch kein geheimnisvolles Tier oder eine neugierige Hyäne. Nach einem gemütlichen Frühstück auf dem wirklich sehr schönen Campingplatz im Khama Rhino Sanctuary brachen wir relativ zeitig auf. Unser nächstes Ziel: Kubu Island. Eine der faszinierendsten Landschaften Botswanas – und vielleicht sogar ein kleiner magischer Ort. Was ist Kubu Island eigentlich? Kubu Island (auch „Lekhubu Island“ genannt) ist eine felsige Granitinsel, die wie eine kleine Erhebung aus der flachen Weite der Sowa-Pfanne aufragt – einem Teil der berühmten Makgadikgadi-Salzpfannen. Jahrtausendealte Baobab-Bäume schmücken die Insel, die von spiritueller Bedeutung für das Volk der Baka...

Khama Rhino Sanctuary

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Botswana – Wärme, Wildtiere und ein nächtlicher Besuch In Botswana werden die Tage und Nächte langsam wärmer - zum Glück. Tagsüber hatten wir gestern angenehme 27 Grad, nachts immerhin schon 10 – das fühlt sich schon deutlich milder an als zuvor. Mütze und Jacke am Morgen bleiben aber weiterhin Pflichtprogramm. Unsere erste Nacht auf dem Campingplatz im Khama Rhino Sanctuary verlief übrigens nicht ganz so ruhig, wie wir es uns vorgestellt hatten. Gegen zwei Uhr nachts wurden wir von einem ziemlich schmatzenden Tier geweckt, das sich genüsslich an unserem Mülleimer zu schaffen machte. Leider konnten wir den Täter nicht identifizieren – vielleicht ein Stachelschwein oder eine besonders neugierige Hyäne? Heute Nacht haben wir zur Sicherheit unsere Wildtierkamera aufgestellt. Mal sehen, ob sie den Übeltäter überführt. Am Morgen starteten wir dann mit einem Game Drive durch das Khama Rhino Sanctuary – einer besonderen Schutzregion im Herzen Botswanas. Das rund 8.500 Hektar große Reservat ...

Grenzübergang und die Suche nach einer SIM-Karte

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Auf nach Botswana  Erst kurz vor 17 Uhr kamen wir am Grenzübergang an – und schon gab es die erste kleine Aufregung. Wenngleich die Ausreise aus Südafrika eigentlich ganz schnell ging, kam am letzen Check die Frage der Beamten nach den Ausreisepapieren vom Autovermieter auf. Tja, und diesmal hatten wir leider nicht wirklich etwas Schriftliches dabei. Die Idee der Beamten: Wir sollten doch einfach kurz  den Autovermieter anrufen musste ich ablehnen – wir hatten ja keine funktionierende SIM-Karte für Südafrika noch für Botswana. Aber wie so oft in Afrika: Nach ein paar netten Worten, einem kleinen Lachen und nachdem sie ein paar E-Mails und Dokumente auf meinem Handy abfotografiert hatten, durften wir doch weiterfahren. Nächster Schritt: Die Einreise nach Botswana. Auch hier ging alles erstaunlich problemlos. Ein Formular ausfüllen – als nächsten Stop habe ich  es diesmal  einfach mit dem Crystal Palace Hotel versucht 😆  – Stempel bekommen, fertig. Dann noch sch...

Pilanesberg Nationalpark

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Auf zum Pilanesberg Nationalpark – Safari im Vulkan-Krater Los geht’s! Nach einer kleinen Extrarunde um den Flughafen 🫠 fuhren wir direkt in Richtung Pilanesberg Nationalpark . Der Linksverkehr machte mir keine Probleme – irgendwie klappt das bei mir ab der ersten Minute. Natürlich geht beim Blinken manchmal noch der Scheibenwischer an, aber ein bisschen Spaß muss ja sein 🤣 Auf dem Weg haben wir unseren ersten Großeinkauf des Urlaubs erledigt (da kommen schnell mal 150 Euro zusammen) und zum Glück kam auch bei Leonie wieder Farbe ins Gesicht und der Appetit zurück. Im Checkers-Supermarkt haben wir alles gefunden, was wir brauchten. Danach noch schnell tanken: 160 Liter passen in den Tank, das dauert ein paar Minuten... P.S.: Vielen Dank an meinen Freund Jörg S., der mit einer kleinen  Spende die ersten zehn Liter beigesteuert hat. Viel Spaß dir in der Südsee, mein Lieber! Nach weiteren zweieinhalb Stunden Fahrt erreichten wir das Manyane Gate des Pilanesberg Nationalparks, wo...

Anreise nach Johannesburg

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Anreise nach Johannesburg – ein etwas holpriger Start Unsere Reise nach Südafrika begann – wie so oft – mit einer kleinen logistischen Herausforderung. Zum Glück hat Majas Papa uns netterweise nach Köln-Mülheim gefahren. Von dort ist es eigentlich recht unkompliziert, den Düsseldorfer Flughafen zu erreichen. Eigentlich. Denn wie so oft hatten die Bahnen mal wieder ihren eigenen Zeitplan. Alles war ziemlich durcheinander, aber zum Glück kam dann doch recht schnell ein Regionalexpress. So waren wir am Ende sogar früher als erwartet am Flughafen. Und das war auch gut so, denn der Check-in zog sich ganz schön hin. Viele ägyptische Familien nutzten ebenfalls die Sommerferien für ihre Reise – samt jeder Menge Gepäck. Da wurden die Freigepäckgrenzen bis auf das Letzte ausgereizt, was die Warteschlangen entsprechend verlängerte. Auch wir durften noch zur Sonderabfertigung für Übergepäck, weil unsere Rucksäcke scheinbar zu abenteuerlustig gepackt waren. Mehrere Anläufe später – Powerbank raus,...