Anreise nach Johannesburg

Anreise nach Johannesburg – ein etwas holpriger Start

Unsere Reise nach Südafrika begann – wie so oft – mit einer kleinen logistischen Herausforderung. Zum Glück hat Majas Papa uns netterweise nach Köln-Mülheim gefahren. Von dort ist es eigentlich recht unkompliziert, den Düsseldorfer Flughafen zu erreichen. Eigentlich. Denn wie so oft hatten die Bahnen mal wieder ihren eigenen Zeitplan. Alles war ziemlich durcheinander, aber zum Glück kam dann doch recht schnell ein Regionalexpress. So waren wir am Ende sogar früher als erwartet am Flughafen.

Und das war auch gut so, denn der Check-in zog sich ganz schön hin. Viele ägyptische Familien nutzten ebenfalls die Sommerferien für ihre Reise – samt jeder Menge Gepäck. Da wurden die Freigepäckgrenzen bis auf das Letzte ausgereizt, was die Warteschlangen entsprechend verlängerte.

Auch wir durften noch zur Sonderabfertigung für Übergepäck, weil unsere Rucksäcke scheinbar zu abenteuerlustig gepackt waren. Mehrere Anläufe später – Powerbank raus, Feuerzeug weg, WD-40 entdeckt – hatten wir es dann aber endlich geschafft.

Das Boarding verlief ebenfalls etwas chaotisch, und der erste Eindruck vom Flugzeug – einer Boeing 737-800 – war eher durchwachsen. Die letzte gründliche Reinigung schien schon ein paar Flüge her zu sein. Mit etwa einer Stunde Verspätung hoben wir schließlich ab Richtung Kairo, wo wir gegen Mitternacht landeten.

Insgesamt war der erste Flug schon nicht gerade ein Highlight – und der Weiterflug nach Johannesburg sollte es leider auch nicht werden. Ursprünglich war ein moderner Dreamliner angekündigt, aber kurzfristig wurde auf eine doch etwas in die Jahre gekommene A330 umgestellt. Auch das Bordpersonal wirkte nicht sonderlich motiviert. Zum Glück hatten wir nicht noch extra auf Business Class geboten – das wäre in diesem Fall wirklich rausgeschmissenes Geld gewesen.


Die Nacht war lang und unruhig, besonders für Leonie. Genau wie damals auf dem Flug nach Kapstadt bekam sie gegen Morgen starke Übelkeit und musste sich sogar mehrmals übergeben. Sie braucht einfach ihren festen Schlaf – Nachtflüge sind da wohl keine gute Idee mehr. Das nächste Mal lieber ein Tagesflug oder doch Business Class…

Durch die vielen Toilettenstopps verzögerte sich natürlich auch unsere Einreise. Unsere Rucksäcke waren schon fast als Fundstücke einsortiert worden, als wir endlich alles beisammen hatten. Ein ziemlich stressiger Start in den Urlaub – aber wir versuchen, mit jeder Reise ein bisschen routinierter und gelassener zu werden.

Oder wie der Kölner sagt: „Et hätt noch immer jot jejange.“

Dafür lief die Fahrzeugübergabe am Flughafen richtig entspannt. Keine großen Wartezeiten, alles unkompliziert – und als wir unseren „Max Explorer“ von Africamper gesehen haben, war die Aufregung der letzten Stunden fast vergessen. Ein tolles Gefährt – wir haben uns sofort verliebt.


Jetzt kann das Abenteuer endlich richtig beginnen.



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