Posts

Es werden Posts vom August, 2025 angezeigt.

Meer, Wale und das Kap und dann der Abschied

Bild
Nach zwei Tagen in Franschhoek hieß es wieder Abschied nehmen – wir wollten ans Meer. An den Atlantik . Und das diesmal zur perfekten Jahreszeit: zur Whale Season. Nach unseren Reisen 2012 und 2022 waren wir endlich mal zur richtigen Zeit vor Ort. Unser Ziel: Hermanus, bekannt als Südafrikas „Walhauptstadt“. Wir verbrachten zwei Nächte in einer kleinen Ferienwohnung, nur ein paar Minuten vom berühmten Cliff Path entfernt. Diesen erkundeten wir am ersten Abend ein Stück zu Fuß – mit Blick auf die Küste, die Felsen und das offene Meer. Wirklich schön, viele spazierende Rentner inkl. Hunde (die Hundedichte ist hier wirklich sehr hoch), Joggern und allen paar Metern einem (städtischen) Security, hmm. Leonie blieb lieber in der Wohnung, was völlig fein war. Sie ahnte wahrscheinlich schon, dass der nächste Morgen ziemlich früh starten würde... Um 6:30 Uhr trafen wir uns zum Whale Watching . Kurz nach sieben ging es mit dem Boot raus in die Walker Bay. Der Morgen war kühl, die Stimmung sti...

Roadtrip durch Südafrika – Von der Kalahari bis ans Kap

Bild
Roadtrip durch Südafrika – Von der Kalahari bis ans Kap Das waren sie also – die letzten Tage unserer Safari. Eine bis dato unvergleichliche Reise durch wilde Landschaften, über rote Sandpisten und vorbei an Elefantenherden, Antilopen und am Ende doch noch einigen Löwen. Doch das Abenteuer war noch nicht vorbei – im Gegenteil: Ein letzter, großer Abschnitt lag vor uns. Ziel war Kapstadt, aber wir befanden uns ja noch ganz im Norden, im Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark. Was also tun? Natürlich: Auto packen, Musik an – und Roadtrip! Doch bevor es wirklich losgehen konnte, stand noch ein kleines bürokratisches Abenteuer an: Wir mussten ja noch aus Botswana ausreisen und wieder offiziell nach Südafrika einreisen. Praktischerweise teilen sich beide Länder einen Grenzübergang direkt beim Twee Rivieren Camp. Die Formalitäten waren zwar erstaunlich unkompliziert, aber es ging wie so oft nur sehr langsam voran. Hier ein Stempel, da ein Stempel. Nach ca. 45 Minuten ging es dann endlich weite...

Kgalagadi – Die stille Schönheit der Kalahari

Bild
Kgalagadi – Die stille Schönheit der Kalahari Nachdem wir recht zeitig im Restcamp in Nossob angekommen waren, hieß es erstmal: Chalet beziehen. Die Campsites im Park waren laut der Internetseite der südafrikanischen Nationalparkbehörde seit Monaten ausgebucht – angeblich zumindest. Im Nachhinein war das aber gar kein Nachteil. Bei nächtlichen Temperaturen, die locker unter den Gefrierpunkt rutschten, war ein Chalet mit dicken Decken und Heizung sogar ein echter Segen. Und: Wer nicht erst ein Zelt abbauen muss (wenngleich wir darin recht schnell geworden sind), schafft es morgens auch pünktlich zur Toröffnung raus. Apropos Tor: Durch die Überquerung des ausgetrockneten Nossobtals waren wir wieder in Südafrika – und damit zurück in der Welt der Zäune, festen Öffnungszeiten und Tagesgebühren. 25 Euro pro Tag und Person, um genau zu sein. So viel wie in Botswana für drei Nächte inklusive Campingplatz (zumindest in der Mabuasehube-Region). Nun ja. Augen zu und durch. Am Nachmittag ging’s d...

Zurück in den Busch – durch die Kalahari nach Mabuasehube

Bild
Zurück in den Busch – durch die Kalahari nach Mabuasehube Nach zwei erholsamen Nächten mit richtigem Bett und Dusche in Maun hieß es für uns wieder: ab in den Busch! Oder besser gesagt: rein in die endlosen Weiten der Kalahari. Die Kalahari – das klingt nach Sand, Hitze und Einsamkeit. Und genau das ist es auch. Diese riesige Halbwüste erstreckt sich über Botswana, Namibia und Südafrika und ist geprägt von roten Dünen, Dornenbüschen, trockenem Grasland und einer erstaunlichen Tierwelt, die sich perfekt an die kargen Bedingungen angepasst hat. Kein Ort für schwache Nerven – aber einer, der die Seele weitet. Und mit etwas einlesen doch ganz gut zu bereisen.  Unser Weg führte uns zunächst Richtung Ghanzi, wo wir wegen des Veterinärzauns, welcher einige Kilometer unter Maun kommt, noch schnell einen Stopp beim Metzger und Supermarkt einlegen mussten – Frischfleisch darf aus seuchentechnischen Gründen nicht einfach über die Grenze dieser Zonen transportiert werden. Ghanzi selbst ist ein...

Vom Moremi Nationalpark nach Maun

Bild
Vom Moremi Nationalpark nach Maun – Brücken, Tiefsand und ein Hauch von Luxus Nach den wirklich wunderschönen Tagen in Khwai auf der Mbudi Campsite hieß es Abschied nehmen. Unser nächstes Ziel: der Moremi Nationalpark. Und wie so oft in Botswana bedeutete das erstmal wieder: Nationalparkgebühr bbezahlen. 25 Euro pro Tag lässt sich das DWNP (Department of Wildlife and National Parks) das Erlebnis kosten – pro Person, versteht sich. Wir fuhren durch das North Gate in den Park hinein, mit dem Ziel Third Bridge. Eigentlich führt eine direkte Route über Xakanaxa dorthin. Leider war diese jedoch seit Wochen gesperrt – Grund: Die sogenannte Fourth Bridge war kaputt und nicht passierbar. Auch einen offiziellen Umweg gab es nicht. Also blieb uns nichts anderes übrig, als einen riesigen Bogen zu fahren: über 50 Kilometer nach Süden, nur um dann wieder gen Norden abzubiegen. Das Ganze wäre halb so wild, wenn die Straßen nicht größtenteils aus tiefem Sand bestehen würden. Eine ziemliche Herausford...